Welcher Miteigentümer zahlt die Grundsteuer (IBI)? Ferienimmobilie in Spanien mit mehreren Miteigentümern

Die Grundsteuer (IBI) der Ferienimmobilie bei mehreren MiteigentümernBei mehreren Miteigentümern einer Ferienimmobilie in Spanien ist nicht selten zu beobachten, dass die Gemeinde den Bescheid der Grundsteuer (Impuesto sobre Bienes Inmuebles oder kurz recibo del IBI) nur auf einen der Miteigentümer ausstellt und bei diesem einzieht. Was hat es damit auf sich? Weiterlesen

Nicht-Residentensteuer: Die Besteuerung der Eigennutzung von spanischen Ferienimmobilien Die grosse Unbekannte bei der Besteuerung von Nicht-Residenten

Die Nicht-Residentensteuer auf die Eigennutzung

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, sich mit einer der grossen Unbekannten bei der Besteuerung von Ferienimmobilien in Spanien zu beschäftigen: Der Nicht-Residentensteuer auf die Eigennutzung des Ferienhauses oder -wohnung. Weiterlesen

Immobilienerwerb: Wer zahlt die Grundsteuer (IBI)?

Auf Immobilien wird Grundsteuer (IBI) erhobenBei dem Erwerb einer Immobilie in Spanien kann der Käufer vom Verkäufer zeitanteilig ab dem Zeitpunkt des Erwerbes für die Grundsteuer (Impuesto sobre Bienes Inmuebles oder kurz IBI) des Verkaufjahres in Anspruch genommen werden. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Parteien etwas anderes vereinbart haben. Diese Regelung überrascht nicht nur wenige deutsche Käufer, da dies bei einem Erwerb in Deutschland genau umgekehrt ist. Weiterlesen

Erbschafts- und Schenkungssteuer: Europäischer Gerichtshof verurteilt Spanien wegen Diskriminierung von Nicht-Residenten

EuropaMit Urteil vom 03. September 2014 (Rs. C-127/12) hat der Europäische Gerichtshof die spanische Regelung zur Erbschafts- und Schenkungssteuer wegen der Diskriminierung von Nicht-Residenten für europarechtswidrig erklärt. Die Entscheidung, die nicht unerwartet kommt, wirkt sich direkt auf Erbschaften und Schenkungen mit Bezug zu Spanien aus.  Weiterlesen

Erbschaftssteuer: Deutsche Regelung der Freibeträge europarechtswidrig

JusticiaMit Urteil vom 17. Oktober 2013 erklärte der Europäische Gerichtshof (Az. C-181/12) die deutsche Regelung der persönlichen Freibeträge bei beschränkter Erbschaftssteuerpflicht für unvereinbar mit europäischen Recht. Diese Entscheidung wirkt sich auch auf Erbfälle mit Spanienbezug  aus.

Geklagt hatte ein Schweizer Staatsangehöriger, der von seiner Ehefrau unter anderem ein Grundstück in Deutschland geerbt hatte. Seine ursprünglich in Deutschland geborene Ehefrau nahm nach der Heirat mit dem Kläger die schweizerische Staatsangehörigkeit an und lebte mit ihrem Ehemann bis zu ihrem Ableben in der Schweiz, wo sie weiteres Vermögen hatte.

Da beide – die Erblasserin und ihr Ehegatte – ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten, war der Kläge als Erbe in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig. Folgerichtig veranlagte das deutsche Finanzamt nur die Immobilie in Deutschland zur deutschen Erbschaftssteuer. Nach § 16 Abs. 2 deutsches Erbschaftssteuergesetz reduziert sich in diesem Fall allerdings  der Steuerfreibetrag des Ehegatten auf € 2.000, weshalb ein bedeutender Steuerbetrag zu entrichten war. Bei einem Wohnsitz in Deutschland hätte dem Kläger dagegen ein Freibetrag von € 500.000 zugestanden und die Erbschaft wäre steuerfrei geblieben. Gegen diese Ungleichbehandlung wandte sich der Kläger vor dem Ausgangsgericht, welches das Verfahren aussetzte und die Frage dem Europäischen Gerichtshof vorlegte.  Weiterlesen